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Mit nur einer Wette auf die fünf populärsten Sportwetten setzen.
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Mit nur einer Wette auf zehn Sportwetten mit Favoriten setzen.
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Alcorcon - Racing B |
1,35 |
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Universidad LP - Sporting B |
1,50 |
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Melilla - Sevilla At. |
1,35 |
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Murcia B - Aguilas |
1,43 |
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BM Granollers - Pilotes Posada |
1,20 |
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Ofspor - Yeni Kirsehir |
1,50 |
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Bilbao - Murcia |
1,09 |
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Cajasol - Valladolid |
1,25 |
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Estudiantes - Caja Laboral |
1,50 |
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Alicante - Unicaja Malaga |
1,47 |
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| 13.03.10 |
22:40 |
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Görges in Indian Wells ausgeschieden |
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(sid) - Julia Görges ist beim ATP-Turnier im kalifornischen Indian Wells nicht in die nächste Runde gekommen. Die 21 Jahre alte Tennisspielerin aus Bad Oldesloe musste sich bereits nach dem zweiten Spiel verabschieden. Sie unterlag der an Nummer 13 gesetzten Belgierin Yanina Wickmayer 2:6, 4:6.
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| 13.03.10 |
22:30 |
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Gumerbach bleibt auf Europapokalkurs |
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(sid) - Der VfL Gummersbach bleibt in der Handball-Bundesliga weiter im Rennen um einen Europapokalplatz. Das Team von Trainer Sead Hasanefendic verbuchte beim niemals gefährdeten 35:22 (18:10) gegen die abstiegsbedrohte Mannschaft von HBW Balingen-Weilstetten einen Pflichtsieg und sprang mit 29:17 Punkten auf den sechsten Platz. Balingen bleibt mit 10:36 Punkten Drittletzter. Bester Werfer war Adrian Pfahl mit zehn Toren. Noch besser im Rennen ist die Mannschaft von Frisch Auf Göppingen, die durch den 31:24 (14:11)-Sieg gegen HSG Wetzlar den vierten Tabellenplatz festigte.   Ebenfalls einen Erfolg feierten die Füchse Berlin beim 28:26 (16:14) beim TSV Hannover-Burgdorf. Das Team aus der Hauptstadt, das in Silvio Heinevetter einen starken Rückhalt hatte, bleibt mit 24:24 Punkten auf Platz neun, Hannover ist mit 13:33 Zählern als 14. weiter in Abstiegsgefahr.
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| 13.03.10 |
20:31 |
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Gegenbauer: "Das gehört nicht in ein Stadion" |
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(sid) - Im Anschluss an die Begegnung zwischen Hertha BSC Berlin und dem 1. FC Nürnberg (1:2) am 26. Spieltag der Bundesliga kam es zu Ausschreitungen. Mehrere Dutzend Hooligans waren, enttäuscht von der Niederlage des Tabellenletzten, auf den Platz gestürmt und randalierten.   Der Präsident von Hertha BSC Berlin, Werner Gegenbauer, hat sich zu den Vorfällen und der aktuellen Situation der Hauptstädter im aktuellen Interview geäußert.   Frage: "Herr Gegenbauer, wie haben Sie die Ausschreitungen nach dem Schlusspfiff im Stadion wahrgenommen?"   Werner Gegenbauer: "Wir verurteilen das Vorgehen dieser Personen aufs Schärfste. Das gehört nicht in ein Fußballstadion. Dagegen werden wir mit allen Mitteln vorgehen. Das Spiel unserer Mannschaft gab keinen Anlass, so mit dem Olympiastadion umzugehen."   Frage: "War es nicht merkwürdig, dass die Rowdies ohne Gegenwehr der Sicherheitskräfte über den Stadiongraben klettern und in den Innenraum eindringen konnten?"   Gegenbauer: "Ich kann das jetzt noch nicht im Einzelnen bewerten. Man sah ja auch, dass von Seiten des Sicherheitsdienstes auf Deeskalation gesetzt worden ist. Es ist sicherlich aber auch so, dass mit dieser ersten Welle nicht gerechnet worden ist. Mehr sage ich dazu nicht, wir müssen die Geschehnisse jetzt erst einmal in Ruhe auswerten."   Frage: "Wie groß ist der Imageschaden für den Klub?"   Gegenbauer: "Das ist natürlich nicht förderlich für einen Verein, wenn solche Szenen bundesweit ausgestrahlt werden. Das ist ärgerlich und hinterlässt auch Schrammen am Image. Man muss aber auch ganz deutlich sagen, dass es sich hier nur um einen kleinen Kreis von Krawallmachern handelt."   Frage: "Der sportliche Schaden ist nach dem 1:2 ebenfalls riesig. Ist Hertha heute abgestiegen?"   Gegenbauer: "Wir werden die Planungen für beide Ligen weiter vorantreiben. Und noch etwas: Ich werde mich jetzt nicht mehr so stark dagegen wehren, wenn man mich auf das Thema Abstieg anspricht. "   Frage: "Muss Trainer Friedhelm Funkel um seinen Job fürchten?"   Gegenbauer: "Der Vorstand hat der sportlichen Leitung erst kürzlich das Vertrauen ausgesprochen. Wir werden jetzt keine neue Diskussion eröffnen."
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| 13.03.10 |
20:30 |
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Robben dreht Spiel gegen Freiburg |
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(sid) - Der deutsche Rekordmeister Bayern München hat im Titelkampf dank eines späten Doppelpacks von Arjen Robben einen herben Rückschlag gerade noch abgewendet. Vier Tage nach dem Einzug ins Viertelfinale der Champions League gelang der Mannschaft von Trainer Louis van Gaal trotz einer über weite Strecken schwachen Leistung gegen den Tabellenvorletzten SC Freiburg ein schwer erkämpftes 2:1 (0:1).   Die seit nunmehr 19 Bundesligaspielen ungeschlagenen Bayern haben damit die Tabellenführung mit zwei Punkten Vorsprung vor Schalke 04 verteidigt. Freiburg blieb dagegen auch im zwölften in Folge ohne Sieg und steckt als Vorletzter weiter tief im Keller. "Er hat keine gute erste Halbzeit gespielt, aber eine gute zweite. Es ist unglaublich, was er in dieser Saison zeigt. Ich bin froh, dass wir ihn haben", sagte van Gaal zu Robben.   Die Freiburger gingen in der 31. Minute durch Cedrick Makiadi überraschend in Führung. Beim strammen Schuss des Mittelfeldspielers aus 18 Metern hatte Bayern-Keeper Jörg Butt keine Abwehrchance. Die Bayern hatten über weite Strecken viel Mühe. Erst ein fulminanter Freistoß von Robben brachte in der 76. Minute den Ausgleich. In der 83. Minute gelang dem Niederländer dann per Foulelfmeter das 2:1. Vorausgegangen war ein Foul von Ivica Banovic an Thomas Müller. Es waren die Saisontore neun und zehn für Robben.   Viele Ausfälle auf Seiten der Bayern  Die Bayern gingen stark ersatzgeschwächt in die Partie gegen den Aufsteiger. Neben Martin Demichelis (Gesichtsfraktur) und Mario Gomez (Muskelfaserriss) musste van Gaal auch auf den Franzosen Franck Ribery (Sprunggelenksverletzung) sowie den gelb-gesperrten Bastian Schweinsteiger verzichten.   Die Münchner bestimmten das Spiel zunächst klar, Freiburg zog sich weit in die eigene Hälfte zurück. Bereits in der dritten Minute scheiterte Ivica Olic nach Zuspiel von Müller aus spitzem Winkel an Freiburgs Keeper Simon Pouplin. Im Anschluss fehlten den Bayern gegen gut geordnete Freiburger allerdings die Ideen und oft das Tempo.   Die Gäste wurden mutiger, und so sorgte Julian Schuster in der 20. Minute mit einem Schuss aus 20 Metern für die erste gefährliche Aktion der Gäste. Die Freiburger hatten allerdings Glück, dass Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) in der 25. Minute den Münchnern einen Elfmeter verweigerte. Pouplin brachte Stürmer Miroslav Klose im Strafraum zu Fall.   Klose war es dann auch, der zwei Minuten später einen Kopfball freistehend aus fünf Metern neben das Tor setzte, ehe Makiadi die Münchner schockte. Den Bayern fehlte in der Folge lange der Biss, um das Blatt zu wenden. Die erste Möglichkeit nach dem Wechsel hatte sogar wieder Freiburg. Doch ein Schuss von Johannes Flum verfehlte ganz knapp das Ziel (51.).   Die Bayern, die zur Pause von van Gaal noch offensiver ausgerichtet wurden, erhöhten erst nach gut einer Stunde den Druck. In der 61. Minute lenkte Heiko Butscher eine Hereingabe von Olic fast ins eigene Tor ab, drei Minuten später parierte Pouplin einen Freistoß des bis dahin blassen Arjen Robben. Zudem klärte Yacine Abdessadki bei einem Kopfball von Olic auf der Linie.   Robben dreht in der Schlussphase auf  In der Schlussphase setzte van Gaal alles auf eine Karte, schickte sogar Daniel van Buyten vom Abwehrzentrum nach vorne. Robben, der in den letzten Minuten richtig aufdrehte, belohnte die Bemühungen. In der 80. rettete Pouplin noch einmal gegen den Niederländer sowie kurz darauf gegen Klose.
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| 13.03.10 |
19:30 |
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Hiddink nicht mit der Elfenbeinküste zur WM |
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(sid) - Der niederländische Startrainer Guus Hiddink wird die Elfenbeinküste nicht bei der WM in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) betreuen. "Ich muss zugeben, dass mir die Elfenbeinküste die Entscheidung nicht einfach gemacht hat. Didier Drogba hat genauso hart wie Jacques Anouma (Präsident des Fußball-Verbandes der Elfenbeinküste/Anm. d. Red.) gearbeitet, um mich zu überzeugen", schrieb Hiddink in einer Kolumne für die Tageszeitung Telegraaf.   Der Niederländer, der mit Drogba beim FC Chelsea zusammenarbeitete, hatte sein Engagement in Russland beendet und wird ab dem 1. August seinen neuen Job als Nationaltrainer der Türkei antreten. Diese Konstellation habe ihn davon abgehalten, weil es ihn von der Konzentration auf seine neue Tätigkeit abhalten würde.   Erst kürzlich war berichtet worden, dass Hiddink vor der Einigung mit den Ivorern gestanden habe. Der Erfolgstrainer hat in der Türkei, dem deutschen Gruppengegner in der EM-Qualifikation, einen Zwei-Jahres-Vertrag mit Option auf zwei weitere Jahre unterschrieben. Dort soll er rund vier Millionen Euro pro Jahr verdienen.   Hiddink hatte bei Weltmeisterschaften bereits sein Heimatland Niederlande (1998), Südkorea (2002) und Australien (2006) betreut.
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| 13.03.10 |
19:20 |
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Chusovitina feiert gelungenes Comeback |
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(sid) - Nach 16-monatiger Wettkampfpause hat sich die Olympia-Zweite Oksana Chusovitina beim Kunstturn-Weltcup in Cottbus mit einem Sieg zurückgemeldet. Die 34 Jahre alte Kölnerin wurde am Sprung ihrer Favoritenrolle gerecht, obwohl sie im zweiten Durchgang nicht im Stand landete.   Bereits am Freitag hatte Chusovitina, die an der Achillessehne und der Schulter operiert worden war, die Qualifikation gewonnen. Bei den Männern siegte am Boden Marcel Nguyen aus Unterhaching und holte damit den zweiten deutschen Sieg des Tages.
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| 13.03.10 |
19:01 |
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Cabanas plant nach Kopfschuss sein Comeback |
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(sid) - Der paraguayanische Nationalspieler Salvador Cabanas will wieder Fußball spielen. Der 29-Jährige, dem im Januar in einem Nachtklub in Mexiko-Stadt in den Kopf geschossen worden war, gab rund sechs Wochen nach dem Vorfall in einem Reha-Zentrum sein erstes öffentliches Interview. "Ich will wieder spielen. Ich bin glücklich, dass ich überlebt und mich erholt habe und bald wieder auf dem Spielfeld sein werde", sagte Cabanas dem TV-Sender Televisa.   Der Profi anwortete langsam auf die Fragen und hatte einen starren Blick. Am Ende des Interviews spielte Cabanas Tischtennis. Erst Anfang März hatte er das Krankenhaus verlassen. Die Ärzte konnten aber noch keine gesicherten Auskünfte darüber geben, ob Cabanas je wieder Fußball spielen wird.   Dem 29-Jährigen war nach einem Streit in den Kopf geschossen worden. Die Polizei sucht weiterhin nach einem Verdächtigen. Die Kugel ist im Gehirn von Cabanas eingeklemmt. Nach Angaben des behandelnden Arztes, Dr. Ernesto Martinez, muss das Projektil aber nicht zwangsläufig Cabanas' Karriereende zur Folge haben.   Cabanas, der seit 2005 beim mexikanischen Klub America unter Vertrag steht, war einer der Schlüsselspieler auf dem Weg zu Paraguays erfolgreicher Qualifikation für die WM in Südafrika. In 15 Qualifikationsspielen hatte er sechs Tore erzielt.
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| 13.03.10 |
19:00 |
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Mainzer Vorsitzender kritisiert Poldi |
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(sid) - Prügel für Poldi: Nach der 0:1-Niederlage mit dem 1. FC Köln beim Aufsteiger FSV Mainz 05 am Samstag musste sich Nationalstürmer Lukas Podolski heftige Kritik von FSV-Präsident Harald Strutz gefallen lassen. "Lukas Podolski ist auf dem besten Weg, ein richtig unbeliebter Spieler zu werden. Darüber muss er sich aber nicht wundern, denn das, was er auf dem Platz macht, geht gar nicht. Ich kann ihm nur raten: Lieber Lukas, konzentriere dich endlich wieder auf deine Leistung", sagte der Liga-Vizepräsident dem Sport-Informations-Dienst (SID).   Podolski hatte eine Woche nach seinem Treffer beim 1:1 gegen seinen Ex-Klub Bayern München einmal mehr eine ganz schwache Leistung abgeliefert und sich trotz seiner Funktion als Führungsspieler zu keinem Zeitpunkt gegen die Niederlage gewehrt. Zudem war immer wieder zu sehen, wie er nach misslungenen Aktionen seiner Kollegen abwertende Handbewegungen machte. FC-Coach Zvonimir Soldo wollte sich nach Spielende nicht zur Leistung von Podolski äußern.   Dafür verglich FSV-Präsident Strutz den Fußballer Podolski von seinem Verhalten her mit dem früheren Tennis-Star Boris Becker. "Poldi erinnert mich an Boris Becker zu seinen schlechtesten Zeiten. Becker hat sich auch immer aus dem Rhythmus gebracht, wenn er zu viel gemeckert und seinen Schläger geschmissen hat. Dann hat er auch immer verloren", sagte Strutz.
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| 13.03.10 |
17:40 |
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Keine Punkte für Berlin im Abstiegsgipfel |
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(sid) - Die alte Dame Hertha BSC Berlin taumelt in der Bundesliga dem Abstieg entgegen. Der Tabellenletzte ist nach der 1:2 (1:0)-Heimpleite im Kellerduell gegen den 1. FC Nürnberg wohl kaum noch zu retten. Die Berliner blieben damit im zwölften Heimspiel in Folge seit dem 8. August 2009 ohne Sieg.   Angelos Charisteas stürzte die Berliner mit seinem Treffer zum 2:1 (90.+2) endgültig ins Tal der Tränen. Der Grieche Theofanis Gekas hatte die Berliner mit seinem dritten Saisontor (37.) in Führung gebracht, Albert Bunjaku (61.) erzielte mit seinem zwölften Saisontreffer den Ausgleich.   Unmittelbar nach dem Abpfiff kam es zu schockierenden Jagdszenen auf dem Rasen. Rund 100 Hertha-Chaoten kletterten über den Graben in den Innenraum und jagten zum Teil mit Stangen bewaffnet die überforderten Ordner vor sich her.   Spieler flüchten  Die noch auf dem Spielfeld verbliebenen Spieler, Trainer und Betreuer beider Mannschaften stürmten sofort in die Katakomben. Die randalierenden Anhänger liefen ebenfalls Richtung Umkleidekabinen und schlugen mit Stangen auf die Reservebänke sowie Reklametafeln ein. Es dauerte mehrere Minuten, bis eine Polizei-Hundertschaft eingriff und die Hooligans zurück in den Block drängen konnte.   30 Personen wurden nach dem Spiel festgenommen. "Dabei handelt es sich aber wohl ausschließlich um Fälle, bei denen die festgenommenen Personen nicht dem Haftrichter vorgeführt werden mussten. Da reichte es, die Personalien aufzunehmen", sagte ein Polizeisprecher dem Sport-Informations-Dienst (SID). Bei den Ausschreitungen wurden vier Polizisten leicht verletzt. Im weiteren Verlauf des Abends soll es ruhig geblieben sein, erklärte die Polizei in Berlin.   Vor der Saison-Rekordkulisse von 57.761 Besuchern waren die Berliner lange Zeit die bessere Mannschaft. Ungewohnt mutig und offensiv gingen die Hausherren die Partie an und erarbeiteten sich dank eines verbesserten Flügelspiels eine Vielzahl guter Chancen.   Vor allem Gekas hatte beste Möglichkeiten. In der 16. Minute traf der Winterneuzugang aus fünf Metern mit einem Schuss aus der Drehung nur den Pfosten. Eine Minute später scheiterte Sturmkollege Adrian Ramos aus halbrechter Position mit einem unplatzierten Schuss an Nürnbergs Keeper Raphael Schäfer.   Gekas scheitert an Schäfer  Auch in der Folgezeit stand der starke Schäfer im Mittelpunkt. In der 21. Minute lenkte er den Ball nach einem Kopfball von Raffael an die Latte, kurz danach entschärfte er einen Kopfball von Gekas aus kurzer Distanz. In der 37. Minute war Schäfer nach einem Abstauber von Gekas dann aber machtlos.   Die Gäste konnten sich nur selten vom Druck der Berliner befreien. Lediglich Marcel Risse mit einem Distanzschuss und Ilkay Gündogan, der frei vor dem Tor den Fuß nicht hinter den Ball brachte, sorgten vor der Pause für Gefahr.   Nach dem Seitenwechsel blieb zunächst Hertha am Drücker. In der 55. Minute scheiterte Raffael nach schöner Einzelleistung erneut an Schäfer. Wie aus dem Nichts fiel dann der Ausgleich. Nach einer Ecke köpfte Bujanku ein, Gegenspieler Arne Friedrich stand zu weit von ihm entfernt.   Der ungarische Mittelfeldspieler Pal Dardai absolvierte sein 281. Bundesliga-Spiel für Hertha und löste Michael Sziedat als alleinigen Rekordspieler des Klubs ab.
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| 13.03.10 |
17:33 |
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"Wölfe" schlagen Gladbach souverän |
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(sid) - Der VfL Wolfsburg hat seine Siegesserie in der Bundesliga fortgesetzt und seine Mini-Chance auf einen Europa-League-Platz gewahrt. Der deutsche Meister kam bei Borussia Mönchengladbach zu einem 4:0 (1:0)-Erfolg und feierte seinen vierten Sieg in Folge. Durch die Treffer von Zvjezdan Misimovic (41.), Edin Dzeko (49./Handelfmeter und 80.) und Christian Gentner (58.) verbesserten sich die Wolfsburger ins obere Tabellenmittelfeld. Die Gladbacher warten unterdessen seit vier Begegnungen auf einen Sieg, haben aber immer noch ein beruhigendes Polster auf die Abstiegszone.   Vor 39.128 Zuschauern im Borussia-Park vertraute VfL-Trainer Lorenz-Günther Köstner zu Beginn der Mannschaft, die keine 48 Stunden zuvor im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League beim russischen Champion Rubin Kasan zu einem 1:1 gekommen war. Die Wolfsburger mussten weiter auf Torjäger Grafite (Adduktorenprobleme), Torhüter Diego Benaglio (Knie-OP) und Andrea Barzagli (Rippenprellung) verzichten.   "Wölfe" zunächst nicht im Spiel  Zu Beginn merkte man den Niedersachsen den Reisestress an. Im Spiel der "Wölfe" war in der Anfangsphase viel zu wenig Bewegung, Torchancen blieben Mangelware. Die Borussia erwischte daher den besseren Start. Der einsatzfreudige Raul Bobadilla verfehlte das Wolfsburger Tor mit einem Kopfball nach einer Freistoß-Flanke von Juan Arango in der zwölften Minute aber ebenso wie Marco Reus mit einer Direktabnahme zwei Minuten später nach einer Arango-Ecke.   In der Folge bekamen die Gäste das Spiel aber besser in den Griff, die Abwehr stand meist sicher, und Torjäger Dzeko sorgte für Unruhe in der Gladbacher Hintermannschaft. In der 33. Minute scheiterte Dzeko nach schöner Vorarbeit von Marcel Schäfer an Gladbachs Schlussmann Logan Bailly. Besser machte es Misimovic, der mit einem Flachschuss aus rund 20 Metern zur Führung traf. Es war bereits das achte Saisontor des VfL-Spielmachers.   Dzeko sicher vom Punkt  Nach dem Wechsel bot sich zunächst Bobadilla die große Möglichkeit zum Ausgleich (47.), fast im Gegenzug sorgten die Gäste für die Vorentscheidung. Makoto Hasebe schoss Michael Bradley den Ball an die Hand, Dzeko verwandelte den Elfmeter mit seinem 13. Saisontor sicher.   Gladbach steckte zwar auch in der Folge nicht auf, vergab durch Arango (51.) aber eine weitere gute Möglichkeit. Auf der anderen Seite sorgte Gentner mit seinem abgefälschten Schuss für die Entscheidung.
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| 13.03.10 |
17:32 |
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Hannover trotz Sieg weiter auf Relegationsplatz |
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(sid) - Hannover 96 hat die Trendwende im Abstiegskampf der Bundesliga wohl endgültig geschafft. Eine Woche nach dem 2:1 beim SC Freiburg legten die Niedersachen durch einen 2:1 (1: 1)-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt nach und feierten den ersten Heimdreier seit 140 Tagen. Vor den beiden Siegen hatte Hannover neun Niederlagen in Folge kassiert. Die Hessen warten hingegen nun schon seit vier Partien auf einen Sieg.   Vor 38.847 Zuschauern in Hannovers WM-Arena brachte Leon Andreasen die Platzherren nach 14 Minuten in Führung. Halil Altintop gelang in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs der Ausgleich (45.+2). Ab der 54. Minute musste die Eintracht in Unterzahl agieren. Der bereits verwarnte Selim Teber war von Schiedsrichter Peter Gagelmann aus Bremen nach einem absichtlichen Handspiel im Mittelfeld per Gelb-Roter-Karte des Feldes verwiesen worden. Hannover nutzte die numerische Überlegenheit umgehend und kam durch Sergio Pinto zum 2:1 (57.). In der Nachspielzeit sah dann auch noch Frankfurts Maik Franz die Ampelkarte (90.+1).   Hannover überzeugt spielerisch wie kämpferisch  "96" schien in der Anfangsphase vom Auswärtssieg in Freiburg beflügelt und überzeugte sowohl kämpferisch als auch über weite Strecken spielerisch. Schon in der dritten Minuten resultierte aus dieser Überlegenheit die erste gute Chance. Nach schöner Einzelleistung scheiterte Arouna Kone jedoch aus 18 Metern an Eintracht-Schlussmann Oka Nikolov. Kurz darauf folgte die nächste Möglichkeit zur Führung. Franz klärte den Fallrückzieher von Christian Schulz für seinen bereits geschlagenen Keeper aber kurz vor der Linie (6.).   Die Gastgeber ließen sich von den vergebenen Möglichkeiten nicht aus der Ruhe bringen und drängten weiter nach vorn. Die bis dahin sehenswerteste Kombination des Spiels führte schließlich zum 1:0. Manuel Schmiedebach flankte aus vollem Lauf und Leon Andreasen versenkte die Ablage von Didier Ya Konan aus kurzer Distanz. Der Däne war nur aufgrund des Ausfalls von Altin Lala (Knieprobleme) in die Startelf gerutscht.   Frankfurt brachte in der Offensive derweil zunächst kaum etwas zu Stande, kam nach rund einer halben Stunde aber etwas besser ins Spiel und zu ersten Chancen. Der in der Anfangsphase als einzige Spitze noch überfordert wirkende Altintop konnte den Ball aus spitzem Winkel jedoch nicht an 96-Keeper Florian Fromlowitz vorbei bringen (30.). Auch Alexander Meier scheiterte mit einem Distanzschuss (32.). Kurz vor dem Pausenpfiff folgte für Hannover dann aber doch die kalte Dusche. Nach einer Flanke vom linken Flügel wurde Altintop nicht entscheidend gestört und traf.   Zu Beginn der zweiten Halbzeit ließen es die Platzherren ein wenig an der Geradlinigkeit, die sie besonders zu Beginn des ersten Durchgangs ausgezeichnet hatte, vermissen. Stattdessen übernahm die Eintracht kurzzeitig das Kommando. Mit Tebers Platzverweis schwächten sich die Gäste jedoch unnötig und wurden durch Pintos Tor bestraft.
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| 13.03.10 |
17:31 |
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"Joker" Schürrle sichert Mainz drei Punkte |
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(sid) - Europacup-Träume beim FSV Mainz 05, Abstiegsängste beim 1. FC Köln: Während das Team von Trainer Zvonimir Soldo trotz mehr als einer Stunde Überzahl bei den heimstarken Rheinhessen 0:1 (0:0) verlor und in der Bundesliga nach dem sechsten Spiel in Folge die Verfolger nicht abschütteln kann, träumen die Mainzer Fans dank des Treffers des eingewechselten Andre Schürrle (57.) mit nunmehr 38 Zählern sogar von der Europa League.   Vor 20.300 Zuschauern am Mainzer Bruchweg waren die Gastgeber, die nach einem Ellbogen-Einsatz von Bance gegen Kölns Verteidiger Pedro Geromel ab der 27. Minute mit nur zehn Mann auskommen mussten, trotz Unterzahl die deutlich bessere Mannschaft. Der Aufsteiger erarbeitete sich von der ersten Minute an Chancen, scheiterten aber immer wieder an der eigenen Nervosität oder dem starken Kölner Keeper Faryd Mondragon.   Trotz der Ausfälle von Stammkeeper Heinz Müller (Grippe) und Mittelfeldregisseur Andreas Ivanschitz (Adduktorenverletzung) sowie der Roten Karte für Bance suchten die Gastgeber gegen die über weite Strecken ganz schwachen Kölner in beiden Halbzeiten den Erfolg mit schnellem Offensivspiel. Nach zwei Minuten kam Ivanschitz-Ersatz Filip Trojan im Strafraum der Gäste erstmals frei zum Schuss, verzog aber. Nur zwei Minuten später prüfte Bance Mondragon mit einem Flachschuss aus 20 Metern.   In der 13. Minute hatten die Mainzer Anhänger den Torschrei bereits auf den Lippen, doch ein Fallrückzieher von Bance ging knapp am linken Pfosten des Kölner Tores vorbei. Zudem scheiterte Elkin Soto freistehend an Mondragon (16.).   Kölner mit einfallslosen Offensiv-Bemühungen  Köln hatte dagegen kaum Spielanteile. Lange Bälle auf Lukas Podolski, der nach seinem Treffer beim 1:1 gegen Bayern München einmal mehr weit unter Form spielte, lautete offenbar das Konzept. Auch nach dem Platzverweis für Bance hatten die Mainzer die Chancen: Trojan setzte einen Schuss aus halblinker Position knapp über das Tor (33.), ehe er vier Minuten später aus vier Metern an Mondragon scheiterte.   Nach dem Seitenwechsel stürmten erneut nur die Mainzer. Zudem bewies FSV-Trainer Thomas Tuchel mit der Einwechslung von Schürrle und Chadli Amri ein glückliches Händchen: Nach Vorlage von Amri ließ der pfeilschnelle Schürrle Mondragon beim 1:0 keine Abwehrchance. Drei Minuten vor dem Schlusspfiff wurde Tuchel wegen Meckerns auf die Tribüne verbannt.
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| 13.03.10 |
17:30 |
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Dortmund gewinnt kleines Derby |
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(sid) - Mit einer überzeugenden Vorstellung hat Borussia Dortmund die Europacup-Ambitionen unterstrichen. Durch den 4:1 (2: 0)-Erfolg im 60. Duell mit dem Revier-Nachbarn VfL Bochum überholte die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp zumindest vorübergehend den Hamburger SV und rückte auf Platz vier vor. Der vom ehemaligen BVB-Profi Heiko Herrlich trainierte VfL, der nur zwei seiner letzten neun Heimspiele gewinnen konnten, muss angesichts von nur 27 Punkten weiterhin um den Klassenerhelt zittern.   Vor 30.748 Zuschauern im kleinen Derby ging der BVB durch ein Eigentor von Marcel Maltritz (18.) in Führung, bevor Mohamed Zidan (27.) mit seinem sechsten Saisiontreffer auf 2:0 erhöhte. Nachdem der Bochumer Milos Maric (33.) wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte gesehen hatte, gelang dem VfL in Unterzahl durch Lewis Holtby (53.) der Anschlusstreffer. Anschießend machte Lucas Barrios mit seinen Saisontoren Nummer 12 und 13 (75. und 77.) alles klar.   Erste Chance gehört Bochum  Mit der Startformation des souveränen 3:0-Sieges gegen Mönchengladbach begann Dortmund äußerst engagiert und versuchte, das Spiel zu kontrollieren. Doch die Gastgeber hielten dagegen und hatten bereits in der fünften Minute die Möglichkeit zum Führungstreffer, als Stanislav Sestak aus der Drehung und spitzem Winkel verzog.   Die wesentlich größere Chance verpasste auf der Gegenseite Lucas Barrios (11.), der nach einem eklatanten Fehler von Bochums Kapitän Maltritz freistehend an VfL-Keeper Philipp Heerwagen scheiterte. Nuri Sahin hatte 60 Sekunden später mit einem Kopfball an den Innenpfosten Pech.   Nach einer Viertelstunde hatten die Dortmunder endgültig das Kommando übernommen, da Bochum bereits im Mittelfeld viele Bälle verlor und als logische Folge das 0:1 kassierte. Maltritz fälschte den Ball nach einem Freistoß des Dortmunders Sahin ins eigene Tor ab. Zwar zeigte der VfL kaum Schockwirkung, doch die zahlreichen Fehler in der Abwehr der Gastgeber brachten den BVB immer wieder ins Spiel.   Maric fliegt vom Platz  Bereits in der 27. Minute gelang Zidan mit einem Flachschuss das 2:0 für die Schwarz-Gelben. In der 33. Minute schwächten sich die ohnehin von Verletzungsproblemen geplagten Bochumer, als Maric nach einer Tätlichkeit gegen Jakub Blaszczykowski von Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) die Rote Karte sah.   Die Bochumer kamen wesentlich aggressiver und mutiger aus der Pause und sorgten im Dortmunder Strafraum für einige Turbulenzen. Den Lohn ernteten sie durch das 1:2 von Holtby, der eine mustergültige Vorarbeit von Mimoun Azaouagh nutzte. Doch Dortmund schlug zurück und kam durch Barrios, der im Strafraum zweimal aus kürzester Distanz traf, zu den entscheidenden Treffern.
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| 13.03.10 |
17:11 |
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Kombinierer fallen auf Rang drei zurück |
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(sid) - Der Streik der Kombinierer bei der WM-Generalprobe in Oslo fiel aus, am Ende wurde nur ein Protestplakat enthüllt. "Botschaft an die FIS: Behandelt uns mit Respekt" stand auf dem Transparent, hinter dem sich alle Sportler versammelten. Das deutsche Quartett hatte zuvor im Teamwettbewerb beim Weltcup-Finale Platz drei beim umjubelten Heimsieg von Norwegen belegt.   "Wir wollten ein Zeichen setzen, dass das Maß voll ist und wir Probleme in unserem Sport haben. Ich denke unsere Botschaft ist angekommen, obwohl die ganze Sache nur ein Kompromiss war", sagte der deutsche Team-Olympiadritte Tino Eldelmann. Der Streik war bei einer Krisensitzung der Sportler am Freitag wegen des Widerstandes der Amerikaner um Olympiasieger Bill Demong gescheitert.   Der viermalige Olympiasieger und Athletensprecher Felix Gottwald (Österreich) hatte noch vor einer Woche nach einer Sitzung mit Renndirektor Walter Hofer mit Streik gedroht und eine Entschuldigung gefordert, doch nach dem Treffen mit seinen uneinigen Kollegen in Oslo wirkte er desillusioniert. "Vielleicht hätte ich meinen Brief gleich in den Papierkorb schmeißen können. Ich hoffe aber, dass wir wenigstens Aufmerksamkeit erregt und eine Bewusstseinsveränderung erzeugt haben."   Olympia-Wettkämpfe in der Kritik  Die Kombinierer protestierten gegen die Abwicklung der Olympia-Wettkämpfe in Vancouver bei völlig irregulären Bedingungen und forderten eine Aufwertung ihrer Sportart. "Wir wollen eine professionelle Jury, mehr Preisgeld und ein besseres Standing für unsere Sportart", sagte der Österreicher Mario Stecher. Er kassierte bei seinem Triumph 1994 in Oslo mehr Geld als der Sieger 2010. "Wenn es für den Damen-Langlauf 15.000 Schweizer Franken Siegprämie gibt und für die Kombinierer 5000, da stimmt etwas nicht", sagte der Amerikaner Todd Lodwick.   Der Teamwettkampf geriet völlig in den Hintergrund. Nach dem Springen hatte Deutschland noch klar geführt, doch die halbe Minute Vorsprung auf die Verfolger Norwegen und Österreich reichte nicht. Turin-Olympiasieger Georg Hettich am letzten Wettkampf-Wochenende seiner Karriere, Johannes Rydzek, Eric Frenzel und Schlussläufer Tino Edelmann retteten immerhin noch den Podestplatz. Bundestrainer Hermann Weinbuch: "Tino hat als Schlussläufer zwei Olympiasieger geschlagen, das hat mir gefallen. Aber wichtig war vor allem, dass die Sportler heute Flagge gezeigt haben."
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| 13.03.10 |
17:10 |
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Verletzter Togo-Keeper denkt über Klage nach |
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(sid) - Der im Vorfeld des Afrika Cup beim Anschlag auf die togolesische Nationalmannschaft schwer verletzte Torhüter Kodjovi Obilale erwägt eine Schadenersatzklage. Dies teilte der 25-Jährige nach seiner Rückkehr im französischen Lorient mit. "Ich habe mich mit einigen Anwälten beraten und gute Gründe für eine Klage gefunden", sagte Obilale, der auch zwei Monate nach dem Anschlag nicht laufen kann. Ob er den afrikanischen Fußball-Verband CAF oder das Gastgeberland Angola verklagen werde, sei noch nicht entschieden.   Der beim französischen Amateurklub GSI Pontivy spielende Torhüter muss sich in den kommenden Tagen in einem Krankenhaus weiteren Tests unterziehen und soll danach mit der Rehabilitation beginnen.   Obilale war bei dem Anschlag im Januar in Angola von zwei Kugeln in Rücken und Bauch getroffen und anschließend zur Operation nach Südafrika geflogen worden. Bei dem Anschlag in der angolanischen Exklave Cabinda waren Togos Assistenztrainer Abolo Amelete und Pressesprecher Stanislas Ocloo sowie der Busfahrer getötet worden.
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| 13.03.10 |
16:40 |
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Chelsea nach Sieg über West Ham an der Spitze |
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(sid) - Der englische Pokalsieger FC Chelsea hat die Tabellenführung in der Premier League zumindest bis Sonntag übernommen. Die Mannschaft von Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack kam am Samstagnachmittag zu einem 4:1 (1:1)-Sieg im Londoner Duell gegen West Ham United und löste Titelverteidiger Manchester United mit 64 Punkten an der Spitze ab. Der Meister, der einen Zähler zurückliegt, kann aber mit einem Sieg am Sonntag gegen den FC Fulham wieder an den Blues vorbeiziehen.   Stürmerstar Didier Drogba, der gerade wieder zu Afrikas Fußballer des Jahres gekürt worden war, war mit seinen Saisontoren 20 und 21 in der 56. und 90. Minute der Matchwinner und hat in den vergangenen zwölf Spielen zwölfmal getroffen. Zur Halbzeit hatte es vor 41.755 Zuschauern an der Stamford Bridge durch Alex (16.) und West Hams Scott Parker (30.) 1:1 gestanden. Florent Malouda erzielte das zwischenzeitliche 3:1 (77.). Ballack spielte 90 Minuten durch.   Für Chelsea, das noch ein Spiel weniger absolviert hat als Manchester, steht am Dienstag das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den italienischen Meister Inter Mailand an. Das Hinspiel bei der Mannschaft seines Ex-Trainers Jose Mourinho hatte Chelsea 1:2 verloren.   Unterdessen hat Tottenham Hotspur den vierten Platz gefestigt. Die Spurs gewannen am Samstag zur Lunchtime mit 3:1 (1:0) gegen die Blackburn Rovers und weisen nunmehr 52 Punkte auf. Rang vier berechtigt zur Teilnahme an der Qualifikation für die Champions League.   Jermain Defoe brachte Tottenham mit seinem 17. Saisontor (45. +1) in Führung. Der russische Stürmerstar Roman Pawljutschenko war vor 35.474 Zuschauern an der White Hart Lane mit einem Doppelpack (55. und 85.) erfolgreich.
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| 13.03.10 |
16:12 |
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Deutsche Stabhochspringer holen Silber und Bronze |
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(sid) - Die Stabhochspringer Malte Mohr (München) und Alexander Straub (Filstal) haben ihre starke Hallensaison gekrönt und bei der Indoor-WM in Doha/Katar Silber und Bronze gewonnen. Dem deutschen Hallenmeister Mohr genügten 5,70m zum zweiten Platz, während "Vize" Straub mit 5,65m Dritter wurde.   "Meine Taktik ist aufgegangen, auch wenn ich mich damit unter Druck gesetzt habe. Aber das habe ich gebraucht", sagte Mohr. Auch Straub war zufrieden: "Ich hätte zwar nicht gedacht, dass man mit 5, 65m eine Medaille holt, aber letztlich hat alles gepasst."   Der Titel ging an Olympiasieger und Weltmeister Steven Hooker (Australien), der glänzende 6,01m übersprang und sich anschließend sogar - wenn auch vergeblich - an der Verbesserung des 17 Jahre alten Weltrekords von Sergej Bubka (6,15) versuchte.
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| 13.03.10 |
16:11 |
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Hockeyherren scheitern gegen Australien |
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(sid) - Der Traum vom historischen Titel-Hattrick bei einer Weltmeisterschaft hat sich für die deutschen Hockeyherren nicht erfüllt. Der Olympiasieger unterlag im Endspiel in Neu Delhi dem Turnierfavoriten Australien mit 1:2 (0:1) und konnte damit nach den WM-Erfolgen 2002 und 2006 seinen Titel nicht erfolgreich verteidigen. Noch nie war eine Mannschaft dreimal hintereinander Weltmeister.   Der Eckentreffer des Hamburgers Moritz Fürste (47.) war gegen die pfeilschnellen und druckvollen Aussies zu wenig. Eddie Ockenden (6.) und Eckenspezialist Luke Doerner (59.) waren für die "Kookaburras" erfolgreich, die die beiden vorherigen WM-Finals gegen Deutschland verloren hatten.   Australien gewann damit seinen zweiten WM-Titel nach 1986. Platz drei belegten die Niederlande. Die "Oranjes" bezwangen im "kleinen" Finale Europameister England mit 4:3 (1:3).   Viel Potenzial im jungen Team  "Ich bin trotz der Niederlage riesig stolz auf die Mannschaft", sagte Bundestrainer Markus Weise, "in unserem Team steckt noch viel Potenzial." Mit durchschnittlich 22 Jahren war es schließlich die jüngste Mannschaft im Turnier. Während die Aussies nach dem Schlusspfiff ausgelassen herumhüpften, saßen die deutschen Spieler fassungslos auf dem Rasen. Torwart Tim Jessulat und Verteidiger Benjamin Weß hatten Tränen in den Augen. Erstmals nach den WM-Turnieren 2002 und 2006 sowie den Olympischen Spielen 2008 hat eine Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) wieder ein großes Finale verloren.   Unter den rund 12.000 Zuschauern im etwa zu zwei Dritteln gefüllten Stadion war auch wieder ein großer Block mit deutschen Fans. Zahlreiche Botschaftsangestellte und in Neu Delhi lebende Deutsche hatten neben den angereisten Freunden und Familienangehörigen den Weg in das Stadion gefunden und feuerten das junge deutsche Team in der indischen Nacht bei angenehmen 25 Grad permanent an.   Die Australier fanden wesentlich besser in die Partie. Von Anfang an bauten sie den befürchteten Druck auf und pressten die deutschen Verteidiger bereits beim Spielaufbau. Der taktische Plan von Australiens Trainer Richard Charlesworth ging im ersten Durchgang vollständig auf, seine Spieler stellten erstklassig die Räume zu. Das deutsche Team konnte somit in der ersten Hälfte kaum einmal in den australischen Schusskreis vordringen und gab keinen einzigen Torschuss aus dem Spiel heraus ab.   Treffer vor der Halbzeit  Die einzige echte Torgelegenheit gab es durch die erste Strafecke. Matthias Witthaus, der bereits sein drittes WM-Finale bestritt, hatte die Ecke durch eine Einzelaktion provoziert. Der Torschuss des Berliners Martin Häner strich haarscharf am australischen Tor vorbei. In dieser Situation hatte Deutschland Pech.   Die australische Halbzeitführung war aber hochverdient. Eddie Ockenden konnte sich halbrechts im deutschen Schusskreis durchsetzen und aus kurzer Distanz Torwart Tim Jessulat überwinden. In der Folge verhinderte der Hamburger, der ab dem zweiten Spiel den verletzten Olympiasieger Max Weinhold vertrat, einige Male mit Glanzparaden einen weiteren Treffer noch vor dem Pausenpfiff. Die Abwehr um Kapitän Max Müller und Martin Häner musste Schwerstarbeit leisten.   Nach dem Wechsel übernahm die deutsche Mannschaft das Kommando und spielte nun wesentlich offensiver. Der Ausgleich nach einer schönen Eckenvariante war nicht unverdient. Das Match wurde anschließend immer spannender und war vollkommen ausgeglichen, beide Teams suchten die Entscheidung. Deutschland hatte dabei mit zwei Strafecken durch Fürste (53.) und den Kölner Jan-Marco Montag (62.) noch zwei große Chancen, scheiterte aber an der starken australischen Abwehr.
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| 13.03.10 |
16:10 |
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Aufstiegskandidaten lassen Punkte liegen |
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(sid) - Für die Aufstiegskandidaten VfL Osnabrück, FC Ingolstadt und Kickers Offenbach gab es an einem erneut von zahlreichen wetterbedingten Absagen gekennzeichneten Spieltag in der 3. Liga Enttäuschungen. Spitzenreiter Osnabrück kam gegen Schlusslicht Wuppertaler SV nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus, bleibt nach dem 28. Spieltag mit nunmehr 46 Punkten aber Tabellenführer.   Ingolstadt musste sich im Gastspiel bei Werder Bremen II ebenso mit einem 0:0 zufriedengeben wie Offenbach im Heimspiel gegen Jahn Regensburg. Als großer Sieger konnte sich Eintracht Braunschweig fühlen, das trotz einer halben Stunde Unterzahl zu einem 1:0 (1:0) gegen die SpVgg Unterhaching kam und mit nunmehr 38 Punkten näher an die Aufstiegszone heranrückte.   Niels Hansen (23.) brachte Osnabrück erwartungsgemäß in Führung, doch Karsten Fischer (31.) gelang wenig später bereits der Ausgleich. Osnabrück ist nun seit vier Spielen ohne Sieg und verbuchte in den letzten sieben Spielen nur ein Erfolgserlebnis. Vier Spiele auf einen Sieg wartet der FC Ingolstadt. Und Offenbach ist unter Wolfgang Wolf zwar immer noch ungeschlagen, ließ aber gegen Regensburg unter dem neuen Coach erstmals Punkte zu Hause liegen. Jahn-Spieler Stefan Binder sah wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot (72.).   Das Tor des Tages in Braunschweig erzielte Dominick Kumbela (29.). Klub-Kollege Dennis Brinkmann sah wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (59.). Kurz vor dem Schlusspfiff sah dann Haching Manuel Konrad die Ampelkarte (90.+1). Insgesamt wurden am Wochenende fünf Spiele abgesagt.
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| 13.03.10 |
16:00 |
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Peiffer läuft knapp am Treppchen vorbei |
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(sid) - Biathlet Arnd Peiffer hat das Podium beim ersten nacholympischen Rennen knapp verpasst. Der 22-Jährige aus Clausthal-Zellerfeld belegte beim Sprint im finnischen Kontiolahti Platz vier und schrammte um 4,9 Sekunden am Podest vorbei. Von den weiteren sechs deutschen Startern kam nur noch Simon Schempp aus Uhingen als 15. unter die Top 30. Der dreimalige Turin-Olympiasieger Michael Greis (Nesselwang) landete nicht einmal unter den Top 70.   Der Tagessieg ging an den Russen Iwan Tscheressow, der ohne Schießfehler blieb und seinen fünften Weltcup-Erfolg feierte. Der Norweger Emil Hegle Svendsen übernahm mit Platz zwei (6,8 Sekunden zurück) die Führung im Gesamtweltcup, Dritter wurde Martin Fourcade aus Frankreich (30,1). Dessen Teamkollege Vincent Jay, in Whistler überraschend Sprint-Olympiasieger, belegte Platz sieben.
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| 13.03.10 |
15:51 |
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Özil fehlt in Hoffenheim |
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(sid) - Bundesligist Werder Bremen muss im Auswärtsspiel am Sonntag bei 1899 Hoffenheim (15.30 Uhr/live bei Sky und Liga total) auf Nationalspieler Mesut Özil verzichten. Der Mittelfeldspieler fällt wegen Rückenproblemen aus. Das gab der Klub am Samstag bekannt.
8E So 14.03. 15:30 1899 Hoffenheim - Werder Bremen 2,80 3,30 2,45 Sportwetten, Wetten und Livescore - mit den besseren Quoten!
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| 13.03.10 |
15:50 |
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Kugelstoßer Bartels holt Bronze bei Hallen-WM |
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(sid) - Kugelstoßer Ralf Bartels (Neubrandenburg) hat dem deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) die erste Medaille bei der Hallen-WM in Doha/Katar beschert. Mit der persönlichen Bestleistung von 21,44m holte sich der 34-Jährige Bronze und damit sein insgesamt sechstes Edelmetall bei internationalen Großveranstaltungen. Als zweiter deutscher Starter wurde der erst 19-jährige David Storl (Chemnitz) mit 20,40m Siebter.   Gold ging mit 21,83m an den Amerikaner Christian Cantwell, der im vergangenen Jahr in Berlin Weltmeister geworden war. Silber holte Ex-Weltmeister Andrej Michnewitsch aus Weißrussland mit 21,68m.   Bartels schüttelte noch Minuten nach seinem Coup ungläubig den Kopf. "Das war ein verdammt hohes Niveau. Ich verstehe eigentlich selber nicht, wie ich da mithalten konnte", sagte der 34-jährige Neubrandenburger, der im zweiten Stoß seine Bestweite erzielte: "Ich hatte das Glück, den zweiten Stoß richtig gut zu treffen und diese Weite dann im dritten nochmal mit 21,04m zu bestätigen. Danach war ich einfach kaputt."
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| 13.03.10 |
15:30 |
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Doppel-Olympiasieger Northug gewinnt 50-km-Rennen |
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(sid) - Doppel-Olympiasieger Petter Northug hat das traditionelle 50-km-Rennen der Skilangläufer am Holmenkollen von Oslo gewonnen. Der von Zehntausenden Fans umjubelte Norweger siegte im Zielsprint mit 2,9 Sekunden Vorsprung vor dem Italiener Pietro Piller-Cottrer.   Bester Deutscher bei der WM-Generalprobe für 2011 war Tobias Angerer (Vachendorf) mit 2:50,7 Minuten Rückstand auf Platz 15. Axel Teichmann, vor zwei Wochen Olympiazweiter über 50km, hatte bei Halbzeit des Rennens aufgegeben.   Über 30 Kilometer war Teamsprint-Olympiasiegerin Evi Sachenbacher-Stehle (Reit im Winkl) zuvor beim Heimsieg der dreimaligen Olympiasiegerin Marit Björgen (Norwegen) auf Platz fünf gelandet.
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| 13.03.10 |
15:10 |
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Wolf sprintet zum 50. Weltcupsieg ihrer Karriere |
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(sid) - Mit müden Beinen und "den Gedanken schon im Urlaub" hat Jenny Wolf in ihrem letzten Saisonrennen Eisschnelllauf-Geschichte geschrieben. Die Berlinerin feierte am Samstag in Heerenveen ihren 50. Weltcup-Sieg und trat damit einem erlauchten Kreis bei. Vor ihr hatten nur die Erfurterin Gunda Niemann-Stirnemann (98), Bonnie Blair aus den USA (69), der Kanadier Jeremy Wotherspoon (67) und Anni Friesinger-Postma (59) die magische Grenze von 50 Weltcup-Siegen überschritten.   Friesinger-Postma beendete die Saison zwei Wochen nach ihrer legendären Slapstick-Einlage auf dem Weg zur olympischen Team-Goldmedaille mit einem neunten Rang über 1500m und blieb damit erstmals seit 1998/99 ohne einen Podestplatz im Weltcup. Der 33-Jährigen war's egal, nun steht ihr lädierter Körper im Vordergrund.   Friesinger lässt Eingriff am Knie vornehmen  In der kommenden Woche wird sie wegen ihrer anhaltenden Knieprobleme beim Münchner Orthopäden Dr. Volker Smasal eine Arthroskopie vornehmen lassen. "Da werden die Stellen im Knie geglättet, die Reibung verursachen. Dieser Eingriff hätte eigentlich schon im Dezember erfolgen müssen - aber da hatte ich keine Zeit", sagte Friesinger-Postma.   Derweil sprach Wolf von einem "perfekten Saisonabschluss", über den sie sich selbst ein wenig wunderte. "Ich war schon mit den Gedanken im Urlaub. Die 50 bedeutete mir eigentlich gar nicht so viel, aber sie jetzt erreicht zu haben, ist doch toll", sagte die Berlinerin, die sich bei den Winterspielen in Vancouver überraschend mit Silber hinter der Südkoreanerin Lee Sang-Hwa hatte zufriedengeben müssen.   Hochzeit im Sommer  Nach dem Weltcup-Finale in der niederländischen Kufen-Hochburg will sie sich nun zunächst auf andere Dinge als Eisschnelllauf konzentrieren. Im Sommer steht die Hochzeit mit ihrem Verlobten Oliver Lotze an ("Um den Termin kümmern wir uns in den nächsten Wochen"), außerdem will sie in ihrer Heimatstadt Berlin den Master-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen angehen.   "Aber erstmal bleibt auch noch Zeit, etwas zu feiern", sagte Wolf, die sich über einen "Klasselauf" zum Saisonabschluss freuen durfte: "Ich habe meine müden Beide kaum noch bemerkt." Die Weltrekordlerin, die den ersten 500-m-Lauf am Freitag knapp für sich entschieden hatte, zeigte sich am Samstag noch einmal von ihrer besten Seite. In starken 37,96 Sekunden verwies sie die Niederländerinnen Annette Gerritsen (38,32) und Margot Boer (38,41) deutlich auf die Plätze zwei und drei. "Hut ab! Das war ein Saisonfinale, wie man es sich nur wünschen kann", sagte Teamchef Helge Jasch.   Ihren fünften Gesamtsieg in Folge im Sprint-Weltcup und damit 14.000 Dollar (10.250 Euro) Prämie hatte Wolf schon vor dem ersten Lauf in Heerenveen sicher gehabt, da ihre letzte verbliebene Verfolgerin, Wang Beixing aus China, in den Niederlanden ebenso wie Olympiasiegerin Lee nicht an den Start ging. Für Wolf war es der zehnte Weltcup-Saisonsieg im zwölften Rennen.   Den Gesamtsieg über 150 m holte die Olympia-Zweite Kristina Groves mit ihrem dritten Saison-Erfolg über die Mittelstrecke. Im Sprint der Männer setzte sich zum zweiten Mal nach 2007 Tucker Fredricks aus den USA durch. Dem Chemnitzer Sprinter Nico Ihle gelang am Samstag mit Platz sieben das beste Weltcup-Resultat seiner Karriere.   Bökko gewinnt Gesamtweltcup  Bei den Herren hat der Norweger Havard Bökko in Abwesenheit von Eisschnelllauf-Superstar Sven Kramer zum zweiten Mal nach 2008 den Langstrecken-Gesamtweltcup gewonnen. Der 23-Jährige verdrängte den Niederländer Kramer, der wegen einer Atemwegserkrankung den Start beim Weltcup-Finale auf seiner Heimbahn abgesagt hatte, durch seinen Sieg über 5000m (6:20,52) noch von der Spitze.   Bökko setzte sich im Endklassement mit 455 Punkten und 15 Zählern Vorsprung vor dem Russen Iwan Skobrew durch, der in der Thialf-Halle in 6:23,24 Minuten hinter Bökkos Landsmann Sverre Haugli (6:21,49) den dritten Platz belegte.   Die deutschen Langstreckler enttäuschten. Marco Weber aus München belegte in 6:38,46 Minuten den 14. Platz, Patrick Beckert aus Erfurt (6:42,89) wurde 16. und Letzter.
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| 13.03.10 |
15:01 |
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Karlsruhe bremst Augsburger Höhenflug |
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(sid) - Der Karlsruher SC hat den Höhenflug des FC Augsburg in der 2. Bundesliga gestoppt. Der Ex-Bundesligist gewann am Samstag das Punktspiel gegen den zuvor seit drei Monaten ungeschlagenen Tabellenzweiten durch ein Tor von Lars Stindl (27.) mit 1:0 (1:0) und feierte nach dem 1:0 bei Arminia Bielefeld den zweiten wichtigen Sieg innerhalb von sechs Tagen. Für Augsburg, das mit 50 Punkten Zweiter bleibt, war es nach neun Ligaspielen in Folge ohne Niederlage und 25 von 27 möglichen Punkten die erste Pleite.   Die Gäste kamen vor 15.705 Zuschauern zu keiner Phase des Spiels mit dem defensiven System des KSC zurecht. Karlsruhes Trainer Markus Schupp ließ vor der Abwehr mit drei defensiven Mittelfeldspielern agieren. Das Kopfball-Tor von Stindl auf Vorlage von Macauley Chrisantus war im Prinzip die erste Chance des Spiels.   Im zweiten Durchgang erhöhte das Team von Trainer Jos Luhukay zwar den Druck und das Tempo, aber klare Möglichkeiten ergaben sich dadurch nicht. Im Gegenteil ergaben sich zahlreiche gute Kontersituationen für Karlsruhe, aber Chrisantus war in seinen Aktionen wie bei der Doppelchance in der 57. Minute nicht konsequent genug.
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| 13.03.10 |
15:00 |
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Cidimar verhindert Fortunas Sprung auf Platz drei |
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(sid) - Fortuna Düsseldorf hat im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga einen herben Rückschlag einstecken müssen. Der Aufsteiger verlor beim Abstiegskandidaten FSV Frankfurt 0:2 (0:1) und verpasste damit den Sprung auf den Relegationsplatz. Die seit sieben Spielen ungeschlagenen Hessen verließen dagegen die Abstiegszone und kletterten auf den 15. Rang.   Doppelpack von Cidimar  Matchwinner war vor 7034 Zuschauern Cidimar. Der Brasilianer erzielte in der 24. und 63. Minute seine Saisontore Nummer sechs und sieben. Dabei bestrafte er jeweils Düsseldorfer Abwehrfehler. Vor dem 1:0 hatte Jens Langeneke ein Kopfballduell verloren, vor dem 2:0 brachte Anderson den Ball nicht aus der Gefahrenzone.   "Wir haben gut dagegengehalten und das Quäntchen Glück gehabt", sagte FSV-Kapitän Alexander Klitzpera, der im Abstiegskampf neue Perspektiven sieht: "Wir werden das mit Kampf und Leidenschaft bis zum Ende durchziehen."   Kein Verlass auf Torjäger Harnik  Gegen kampfstarke Frankfurter mussten die Düsseldorfer schon nach zwölf Minuten ohne Ranisav Jovanovic auskommen, der verletzt ausschied. Sein Sturmpartner Martin Harnik, mit bislang zwölf Toren bester Fortuna-Torjäger, hätte eigentlich alleine für einen Sieg der Gäste sorgen können. Doch der Österreicher vergab reihenweise beste Torchancen.   Pech hatten die Düsseldorfer zudem, als Dmitri Bulykin nach einem missglückten Ausflug von FSV-Torhüter Patrick Klandt mit einem Heber die Latte traf (74.).
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| 13.03.10 |
14:21 |
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Nesta fällt wohl bis Saisonende aus |
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(sid) - Für Weltmeister Alessandro Nesta ist die Saison wohl vorzeitig beendet. Der Verteidiger des 17-maligen Meisters AC Mailand hat sich einen Bänderriss im rechten Knie zugezogen. Nesta wird sich möglicherweise einer Operation unterziehen müssen. Dass der 33-Jährige vor dem Ende der Spielzeit noch einmal zum Einsatz kommt, ist unwahrscheinlich.   Milan scheiterte am vergangenen Mittwoch ohne Nesta durch ein 0:4 bei Manchester United im Achtelfinale der Champions League. In der Serie A liegt Mailand als Tabellenzweiter mit vier Punkten Rückstand auf Titelverteidiger Inter noch aussichtsreich im Meisterschaftsrennen.
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| 13.03.10 |
14:20 |
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500-m-Gesamtsieg geht erneut an Fredricks |
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(sid) - Tucker Fredricks aus den USA hat zum zweiten Mal nach 2007 den Weltcup der Eisschnellläufer über 500m gewonnen. Der 25-Jährige verteidigte im zwölften und letzten Saisonrennen durch einen vierten Platz seine Führung im Gesamtklassement erfolgreich vor dem Niederländer Jan Smeekens, der auf seiner Heimbahn sein viertes 500-m-Rennen in Folge gewann.   Der Olympia-12. Fredricks rettete mit 788 Punkten einen Vorsprung von 46 Zählern vor Smeekens ins Ziel und strich dafür eine Siegprämie von 14.000 Dollar (10.250 Euro) ein. Zahlreiche Spitzensprinter aus Asien hatten auf ihren Start in Heerenveen verzichtet.   Dem Chemnitzer Nico Ihle (35,63) gelang am Samstag mit Platz sieben das beste Weltcup-Resultat seiner Karriere. Auch 1000-m-Spezialist Samuel Schwarz (35,78) aus Berlin überzeugte als Zehnter. Smeekens (35,05) gewann das zweite 500-m-Rennen vor seinem Landsmann Ronald Mulder (35,19) und Akio Ohta aus Japan (35,35).
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| 13.03.10 |
14:11 |
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Doppel-Olympiasiegerin Riesch gewinnt Slalom-Kugel |
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(sid) - Doppel-Olympiasiegerin Maria Riesch hat ihre herausragende Saison mit dem Gewinn der Slalom-Kugel gekrönt. Der Weltmeisterin reichte beim Heimrennen in Garmisch der dritte Rang, um sich zum zweiten Mal in Folge in der Disziplinwertung ganz nach vorne zu schieben. Mit 493 Punkten lag Riesch letztlich hauchdünn vor der Österreicherin Kathrin Zettel (490), die Zweite wurde.   "Mir fällt echt ein riesengroßer Stein vom Herzen, das war Riesenglück. Es ging heute nicht so leicht, aber glücklicherweise hat es am Ende doch noch gereicht", sagte Riesch.   Letztes Rennen ohne Gesamtsiegerin Vonn  Der Tagessieg ging an Marlies Schild aus Österreich - es war der dritte für die Olympia-Zweite in diesem Winter. In der Gesamtzeit von 1:49,57 Minuten lag Schild 1,20 Sekunden vor Zettel, Riesch hatte 1,90 Sekunden Rückstand. Fanny Chmelar (Partenkirchen, 2,07) wurde Vierte, Katharina Dürr aus Germering (2,61) Neunte, die Oberstdorferin Christina Geiger (2,89) Elfte. Susanne Riesch schied nach Rang drei im ersten Lauf im Finale aus. Gesamtweltcup-Siegerin Lindsey Vonn (USA) hatte auf einen Start beim letzten Saisonrennen verzichtet.
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| 13.03.10 |
14:10 |
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Lehmann liebäugelt mit Wechsel in die USA |
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(sid) - Torhüter Jens Lehmann vom Bundesligisten VfB Stuttgart denkt kurz vor seinem angedachten Karriereende über einen Wechsel in die US-Profiliga MLS nach. "Das wird zu Hause gerade diskutiert", sagte der ehemalige Nationaltorwart nach der 1:2-Niederlage bei Schalke 04: "Die Diskussion ist noch nicht zu Ende."   Der 40-Jährige hatte eigentlich das Ende seiner Laufbahn nach dieser Saison erklärt. "Mein Plan ist, in Stuttgart aufzuhören. Der VfB und ich haben uns geeinigt, dass ich hier nicht weiterspiele", hatte Lehmann erklärt, sich jedoch eine Hintertür offen gelassen: "Aber ich sage, man weiß nie, was kommt."   Lehmann bringt sich für die WM ins Gespräch  Zuletzt hatte er sich sogar noch einmal für die WM in Südafrika ins Gespräch gebracht. "Ich glaube, dass jemand wie ich perfekt wäre, sofern er in das Schema des Bundestrainers passen würde, wonach der Torwart maximal 30 bis 35 Jahre alt sein sollte. Den gibt es aber nicht in Deutschland", hatte der WM-Torwart von 2006 erklärt.
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